Chemistry4Climate gewinnt 70 Partner

Die CHT Gruppe engagiert sich als Partner in diesem wichtigen Projekt und freut sich auf die Zusammenarbeit und viele zielführende Ergebnisse.

  • Einzigartige Initiative von Unternehmen, NGOs und Bundesregierung

  • Arbeitsgruppen entwickeln konkrete Empfehlungen für die Politik

  • Finanzielle Förderung durch Bundesumweltministerium 

 

Presseinformation des VCI vom 3. Mai 2021:

Die in ihrer Form einzigartige Initiative Chemistry4Climate startet heute mit ihrer Arbeit. Das Projekt, in dem sich insgesamt 70 Partner aus der Industrie, Nicht-Regierungsorganisationen und der Politik engagieren, hat sich ein anspruchsvolles Ziel gesetzt: In den kommenden Monaten sollen gemeinsame Handlungsempfehlungen zum Klimaschutz für die Bundesregierung entwickelt werden. Ins Leben gerufen wurde die Initiative von den Verbänden VCI und VDI, die beteiligten Unternehmen kommen aus den Branchen Chemie, Energie, Entsorgung, Anlagenbau, Gebäude und Verkehr sowie weiteren energieintensiven Branchen. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt für zwei Jahre mit mehr als 600.000 Euro, Ministerin Svenja Schulze würdigt damit die hohe Bedeutung für den gesamten Industriestandort Deutschland.

„Wir sind stolz darauf, so viele Experten aus der Industrie, der Zivilgesellschaft und der Politik für dieses einzigartige Projekt gewonnen zu haben“, sagt
VCI-Präsident Christian Kullmann. „Wir werden branchenübergreifend konkrete Vorschläge zu den zentralen Aspekten entwickeln, die sich tatsächlich in praktische Politik umsetzen lassen. Papiere mit pauschalen politischen Botschaften gibt es von allen Seiten mehr als genug.“

In verschiedenen Arbeitsgruppen werden sich die Experten nun mit den zentralen Themen befassen. Eine wichtige Grundlage dafür bildet die Studie des VCI zum Branchenziel der Treibhausgasneutralität bis 2050*, die der Verband im Herbst 2019 vorgelegt hatte. Sie zeigt auf, dass die politischen Klimaschutz-vorgaben für die energieintensiven Industrien technisch erreichbar sind. Zugleich macht sie deutlich, dass hierfür gigantische Mengen an erneuerbarem Strom benötigt werden. „Wir müssen gleichzeitig Emissionen reduzieren, unsere Wettbewerbsfähigkeit sichern und massiv in neue Technologien investieren“, stellt Kullmann klar. „Das kann nur funktionieren, wenn Industrie und Politik hier gemeinsam agieren.“

Arbeitsweise und Prozesse

Die Arbeitsgruppe „Energie und Infrastruktur“ fokussiert sich auf die Ermittlung von Fakten zur Gesamtenergiebilanz, die Planung der notwendigen Infrastruktur für die Versorgung mit erneuerbaren Energien und Wasserstoff sowie weitere Fragen der Energiewirtschaft. Die Arbeitsgruppe „Kreislaufwirtschaft und Rohstoffversorgung“ beschäftigt sich mit der Erzeugung einer neuen Rohstoffbasis und den dafür nötigen Technologien. Zusätzlich sollen mögliche Forschungsprojekte, Leuchttürme und Reallabore identifiziert werden. Aufgabe der dritten Arbeitsgruppe wird es im Anschluss sein, auf Basis der Ergebnisse der beiden ersten Gruppen geeignete regulatorische Rahmenbedingungen und passende Politikinstrumente zu definieren.

 

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von über 1.700 deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen sowie deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. 2020 setzte die Branche knapp 190 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 464.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Kontakt: VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail: presse@vci.de, www.vci.de


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